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Honig-Ratgeber

Das Imkerjahr – ein Berufsimker durch die Jahreszeiten

Imkern ist kein Sommer-Hobby, sondern harte Arbeit rund ums Jahr – zwölf Monate ohne echte Pause. So sieht das Jahr eines Berufsimkers aus.

Frühjahr – Auswinterung

Sobald es wärmer wird, werden die Völker kontrolliert, erweitert und auf die Tracht vorbereitet. Jetzt beginnt die intensivste Zeit des Jahres.

Sommer – Ernte und Wandern

Die Haupttrachtzeit. Geschleudert wird, sobald der Honig reif und verdeckelt ist. Gleichzeitig werden die Völker zu den blühenden Regionen gewandert – wenig Schlaf, viel Arbeit.

Herbst – Einfüttern und Gesundheit

Nach der Ernte werden die Völker für den Winter eingefüttert und gegen die Varroamilbe behandelt. Das ist entscheidend für gesunde, starke Bienen im nächsten Jahr.

Winter – Material, Planung und Vertrieb

Während die Bienen in der Wintertraube ruhen, geht die Arbeit des Imkers weiter: Material reparieren, Rähmchen bauen, die neue Saison planen – und vor allem Vertrieb. Jetzt wird der Honig verkauft: Der Imker fährt von Supermarkt zu Supermarkt und stellt SUMMSTOFF vor. Über zwölf Monate gibt es eigentlich keine echte Ruhe.

Häufige Fragen

Arbeitet ein Imker auch im Winter?

Ja, sogar sehr viel. Neben Materialpflege und Planung fällt im Winter vor allem der Vertrieb an: Der Honig wird verkauft und der Imker stellt SUMMSTOFF von Supermarkt zu Supermarkt vor. Über zwölf Monate gibt es kaum echte Ruhe.

Wann wird Honig geerntet?

Im Sommer, sobald der Honig reif und von den Bienen verdeckelt ist.

Was ist die Varroamilbe?

Ein Parasit der Honigbiene, gegen den die Völker im Herbst behandelt werden – wichtig für die Bienengesundheit.