Honig-Ratgeber
Imkerei ist Knochenarbeit – der Alltag eines Berufsimkers
Honig kommt nicht von allein ins Glas. Hinter jedem Glas steht nicht nur die Arbeit der Bienen, sondern auch die harte körperliche Arbeit des Imkers – ein echter Knochenjob, der oft vergessen wird.
7 Tage die Woche, 14 bis 16 Stunden
In der Hochsaison von Frühjahr bis Sommer kennt ein Berufsimker keine Wochenenden. Die Völker warten nicht: kontrollieren, pflegen, schleudern, abfüllen – oft 14 bis 16 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.
Schwer heben, jeden Tag
Eine volle Honigzarge wiegt schnell 25 bis 30 Kilogramm. An einem einzigen Tag werden Dutzende davon gehoben, getragen und gestapelt. Rücken, Schultern und Arme sind ständig im Einsatz.
Bei jeder Witterung hinaus
Die Bienen richten sich nicht nach dem Wetter des Imkers. Bei praller Hitze, im dicken Imkeranzug und schweißnass wird an den Völkern gearbeitet – und der eine oder andere Stich gehört einfach dazu.
Wandern mitten in der Nacht
Damit der Honig wirklich regional und sortenrein wird, wandern Berufsimker ihre Völker zu den blühenden Trachten – oft nachts, wenn alle Bienen im Stock sind. Hunderte Kilo auf- und abladen, im Dunkeln, damit am nächsten Morgen alles passt.
Angetrieben von Leidenschaft
Diesen Beruf macht niemand fürs schnelle Geld. Es ist die Leidenschaft für die Bienen und für ehrlichen, regionalen Honig, die Berufsimker jeden Tag aufs Neue antreibt.
Häufige Fragen
Wie viel arbeitet ein Berufsimker in der Saison?
In der Hochsaison oft sieben Tage die Woche und 14 bis 16 Stunden am Tag.
Wie schwer ist eine Honigzarge?
Eine volle Zarge wiegt schnell 25 bis 30 Kilogramm – und davon werden täglich viele bewegt.
Warum wandern Imker mit ihren Völkern?
Um die Bienen gezielt zu regionalen, sortenreinen Trachten zu bringen – das geschieht häufig nachts.