Honig-Ratgeber
Wie entsteht Honig? Von der Blüte ins Glas
Vom Nektar zum fertigen Honig ist es ein erstaunlicher Weg – getragen von tausenden Bienen. So entsteht Honig, Schritt für Schritt.
1. Nektar und Honigtau sammeln
Bienen sammeln den zuckerhaltigen Nektar aus Blüten oder den Honigtau von Blättern und tragen ihn im Honigmagen zurück zum Bienenstock.
2. Umwandlung im Stock
Im Stock geben die Bienen den Nektar von Mund zu Mund weiter und reichern ihn dabei mit körpereigenen Enzymen an. So wird aus dem dünnen Nektar nach und nach Honig.
3. Reifen und Trocknen
Der Honig wird in die Waben eingelagert. Durch den Flügelschlag der Bienen verdunstet Wasser, bis der Wassergehalt unter rund 18 Prozent liegt. Dann verschließen die Bienen die Zellen mit einem Wachsdeckel.
4. Ernte beim Imker
Der Imker entnimmt nur die verdeckelten, reifen Waben, schleudert den Honig schonend heraus, siebt ihn und füllt ihn ab – bei SUMMSTOFF regional und rückverfolgbar.
Häufige Fragen
Wie viel Arbeit steckt in einem Glas Honig?
Für ein einziges Glas Honig fliegen Bienen zusammengerechnet viele tausend Kilometer und besuchen Millionen Blüten. Ein Glas ist das Gemeinschaftswerk eines ganzen Volkes.
Was ist der Unterschied zwischen Blütenhonig und Waldhonig?
Blütenhonig entsteht aus Blütennektar und ist meist hell und mild. Waldhonig entsteht aus Honigtau und ist dunkler und kräftiger.
Warum schmeckt jeder Honig anders?
Geschmack, Farbe und Konsistenz hängen von der Tracht und der Region ab – also davon, welche Pflanzen die Bienen angeflogen haben.