Honig-Ratgeber
Honig zum Backen und Süßen – Honig statt Zucker
Honig ist ein wunderbarer natürlicher Süßmacher. Worauf du achten solltest, wenn du Zucker durch Honig ersetzt.
Honig süßt stärker als Zucker
Honig hat mehr Süßkraft als Haushaltszucker. Als Faustregel reichen rund 70 bis 80 Prozent der Zuckermenge. Außerdem bringt Honig Flüssigkeit mit – reduziere die übrige Flüssigkeit im Teig entsprechend etwas.
Beim Backen
Honigteige bräunen schneller, backe daher eher bei etwas niedrigerer Temperatur. Dafür werden die Backwaren schön saftig und bleiben länger frisch. Für würziges Gebäck wie Lebkuchen passt kräftiger Waldhonig, zum neutralen Süßen milder Akazienhonig.
Beim Süßen von Tee und Müsli
Erhitze Honig nicht über 40 Grad, wenn du seine wertvollen Inhaltsstoffe erhalten möchtest. Süße Tee also erst, wenn er etwas abgekühlt ist.
Häufige Fragen
Kann man Zucker einfach 1:1 durch Honig ersetzen?
Nein. Honig süßt stärker und bringt Flüssigkeit mit. Nimm etwa 70 bis 80 Prozent der Zuckermenge und reduziere die Flüssigkeit im Rezept ein wenig.
Welcher Honig eignet sich zum Backen?
Milde Sorten wie Akazien- oder Frühjahrsblütenhonig zum neutralen Süßen, kräftige Sorten wie Waldhonig für würzige Backwaren.
Verliert Honig beim Erhitzen seine guten Eigenschaften?
Hitze über 40 Grad baut Enzyme und Aroma ab. Zum Süßen von Tee oder Müsli daher lauwarm verwenden.